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Leben heisst wachsen, verändern, loslassen, frei werden für Neues – und
manchmal auch: ankommen.
Wenn ich mich dem FLUSS des Lebens anvertraue, werde ich selbst zum
Fluss.
In
meinem Leben gibt es auch Konstanten: Grundwerte, wiederkehrende Muster
der Erregung und Erfahrung – den „Roten Faden“. Sogar eine Vision?
Lebe ich MEIN Leben? Oder werde ich gelebt, den Erwartungen und dem
Einfluss ANDERER ausgeliefert?
Ich
kann (und will?) den inneren Menschen in mir stärken, entwickeln, achten
– bei aller Hingabe an die Aufgaben, die mich mit anderen Menschen
verbinden, im Beruf und privat.
Manchmal empfinde ich: „Es bleibt alles beim Neuen.“
Kreisförmig bewege ich mich durch Anfänge und Abschlüsse, durch
Aufbrüche und Heimkehr, durch Sterben und Werden.
Drehe ich im Kreis – oder auf einer Spirale steigenden Bewusst-Seins?
Oft
befinde ich mich am Scheideweg zwischen „bleiben“ und „weitergehen“,
zwischen AUSHARREN und VERÄNDERN.
Am
Scheideweg können Ängste in mir hochkommen, weil ich die Folgen meines
Handelns nicht kennen kann.
Dennoch gilt: Ich lerne mich nicht kennen, indem ich mehr über mich
weiss, sondern nur, indem ich LEBEN WAGE.
„Wenn du ein Feuer willst, musst du Holz auf die Glut legen.“
Edmond
Tondeur
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